Zuerst berechnet er den Deckungsbeitrag pro Einheit: Verkaufspreis pro Einheit minus variable Kosten pro Einheit. Danach gilt: Break-even-Menge = Fixkosten / Deckungsbeitrag, aufgerundet. Außerdem schätzt er Break-even-Umsatz, Zielgewinn-Menge, erwarteten Gewinn und Sicherheitsmarge.
Umsatz allein zeigt nicht, wie viel von jedem Verkauf zur Deckung der Fixkosten übrig bleibt. Der Deckungsbeitrag zeigt den Betrag nach variablen Kosten und bestimmt deshalb den Break-even-Punkt und die Zielgewinn-Rechnung.
Dann trägt jeder zusätzliche Verkauf nichts zur Deckung der Fixkosten bei oder erzeugt sogar schon vorher einen Verlust. In diesem Fall markiert das Modell das Setup als nicht tragfähig, weil kein positiver Deckungsbeitrag vorhanden ist.
Die Sicherheitsmarge vergleicht Ihre erwarteten Verkäufe mit der Break-even-Menge. Ein höherer Prozentsatz bedeutet mehr Puffer, falls die Nachfrage sinkt. Ein negativer Wert bedeutet, dass Ihre erwarteten Verkäufe noch unter dem Break-even liegen.
"Eine starke Break-even-Analyse zeigt, ob die Marge das Geschäft tragen kann, bevor Wachstumsannahmen es retten sollen."
Mit der Marge beginnen, nicht nur mit dem Preis
Ein höherer Preis bedeutet nicht automatisch ein gesünderes Geschäftsmodell. Entscheidend ist, wie viel pro Verkauf nach variablen Kosten zur Deckung der Fixkosten übrig bleibt.
Den Absatzplan kritisch testen
Erwartete Verkäufe sollten realistisch und nicht nur optimistisch sein. Die Sicherheitsmarge ist besonders hilfreich, wenn auch schwächere Nachfrage oder Saisonalität mitgedacht werden.
Zielgewinn als Planungswerkzeug nutzen
Die Zielgewinn-Sicht macht aus Break-even mehr als eine Überlebenskennzahl. Sie zeigt, wie viele Einheiten für Gehälter, Reinvestitionen oder Unternehmereinkommen nötig sind.